die Fotografie – meine persönliche Einschätzung

Die Fotografie – Schreiben mit Licht – begleitet uns seit schon seit den alten Griechen. So hat Aristoteles Sonnenfinsternisse mit einer Camera obscura beobachtet.
Die Grundlagen für die Fotografie war zuerst einmal die Abbildung einer Szene auf eine weiße Wand oder ähnliches.
Grundlagen hat hier Leonardo da Vinci gerschaffen.
Nun musste ein Weg gefunden werden, das Abgebildete  zu fixieren, also haltbar zu machen.
Joseph Nicephore-Niépce stellte bereits 1826 das erste Foto her.
Mitte des 19. Jahrhunderts kam dann Daguerre. Er arbeitete bereits mit Silberjodid. in der Folgezeit wurden Materrialien herausgefunden, die immer lichtempfindlicher wurden. Das führte zu einer Verkürzung der Belichtungszeiten.
Das Handicap war aber weiterhin, der unheimliche Aufwand. So musste  viel Technik herumgeschleppt werden, schwere und große Kameras und schließlich eine ganze Dunkelkammer, weil die Glaspaltten nach der Belichtung sofort entwickelt werden musste.
Die Fotografie schrie förmlich nach einer Vereinfachung. George Eastman – Gründer der Eastman Kodak Company – schaffte diesen wesentlichen Punkt. Er verkaufte Kamera, die mit einem Rollfilm ausgerüstet waren und bot an, die Entwicklung zu übernehmen und die Kamaera anschließend mit einem neuen Film ausgestattet zurückzusenden. Sein Werbeslogan wurde weltberühmt:

„You press the button and we do the rest.“

In den folgendenJahren wurden die lichtempfindlichen Materialien immer empfindlicher und die Farbfotografie wurde Realität.
Noch war die Fotografie kein Vergnügen für jedermann – sie war teuer und nicht für jeden erschwinglich.
Die digitale Fotografie brachte die Veränderung.  Neben großen Veeinfachungen in der Technik (z.B. der Einsatz von Rohdaten, die eine nachträgliche Belichtungseinstellung ermöglicht) neben der unglaublichen Empfindlichkeitssteigerung und allen möglichen Manipulationen (z.B. Photoshop) wurde die Fotografie immer billiger.
Bilder können heute ohne technische Ahnung erstellt werden. Material kann beliebig und unbegrenzt eingesetzt werden, weil der Chip immer wieder gelöscht und neu eingesetzt werden kann. Man hat schon die Moivklingel gefordert, die den Fotografen auf ein Motiv hinweist.
Heute ist das „handy“ die meistbenutzte Kamera. Eine Kamera begleitet uns täglich. Die digitale Fotografie schafft auch die Möglichkeit, die Bilder sofort mit allen Leuten zu teilen.

Ist das nun eine Chance oder eine Gefahr für die Fotografie?

Heute werden massenweise Fotos geschaffen, die keiner mehr anschaut. Ic h habe Fotoseminare gemacht, wo von einem Modell bis zu 10000 Bilderan einem Abend  gemacht wurden  – und dann im Papierkorb verschwanden. Zur Veranschaulichung: 10000 Aufnahmen hätten über 300 Rollen KB-Film und die Entwicklung gekostet – also ab 1.500 EURO aufwärts.

Können wir die Fotografie neu erfinden?

Die Voraussetzungen sind gut. Die Technik ist erschwinglich, die Technik beherrschbar

Wir können uns auf das Motiv konzentrieren, die Bilder sofort an Ort und Stelle betrachten.

Es liegt jetzt an uns, etwas daraus zu machen.:

ich bemühe ein befreundetes Reisebüro, suche auf diesem Weg nach Modellen …

Und wenn eine Nachfrage besteht, stelle ich eine solche Reise zusamm.